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17.04.2024

Mit Tristesse ins nächste Jahr?

31.12.2023
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Karl Malik
Alle Medienkanäle informieren uns 24/7 über die brisante politische Weltlage.  Die Bilder vom Hamas-Massaker in Israel, Gaza und der Ukraine lassen mich nicht los. Der Antisemitismus in Deutschland lebt auf. Die Migrations-Krise in Deutschland wird erst jetzt in vollem Umfang politisch erkannt. Zum Handeln ist es in Deutschland dazu sehr spät geworden. Das allein ist mehr als besorgnis­erregend. Zudem: Die Weltwirtschaft ist in Bedrängnis. Der Standort Deutschland – als wichtigste Wirtschaftsnation in der EU – spielt dabei eine bedeutende, wenn auch traurige, Rolle. Orientierungslos, ohne kompetente politische Führung soll aus der Rezession wieder herausgefunden werden. Die rund um die Welt reisende deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bietet mit ihren ungefragten Ratschlägen aus Deutschland nunmehr die Basis für Herren-Witze. Auch weil sie sich bei der UNO auch „mutig“ der Solidarität mit Israel vornehm im Abstimmverhalten enthalten hat. Den Unternehmen – nicht nur in der Medienindustrie – wird seit geraumer Zeit die Planungssicherheit genommen. Viele verlassen nicht nur der 3fach höheren Energiepreise als in den USA und Kanada den Produktionsstandort Deutschland. Immer wieder neue Zugeständnisse an potenzielle Wähler wie u.a. Mindestlohn-Erhöhungen, das um 2 Milliarden € teurer als geplant gewordene „Bürgergeld“ sind nur einige Faktoren der Mutlosigkeit.  Immer mehr Bürokratie, immer mehr Staat, machen den Standort Deutschland unattraktiv. Mit einer Super-DDR 2.0 ist niemandem gedient. Der Offenbarungseid dieser Ampel-Koalition steht bevor. Mit einem Kanzler Scholz, der die umfassenden Probleme weglächeln möchte. Selbst das gelingt ihm nicht mehr. Deutschland ist in eine – selbstgemachte – Schieflage geraten. Für die Medien über alle bespielbaren Kanäle gibt es derzeit viel zu tun. Dennoch zeigen sich krisenhafte Symptome. Die gedruckte Tageszeitung ist durch die immer mehr unfinanzierbaren Vertriebskosten gefährdet.  Die Erlöse für digitalen Content reichen nicht aus, um den Rückgang der Print-Erlöse auszugleichen. Da die gedruckte Tageszeitung durchschnittlich ca. 70-80% der Erlöse generiert,  ist vor allem für kleinere  mittelständische Verlage Alarmstufe Rot angesagt. Zeitungsdruckereien in Ahrensburg, Köln und in Frankfurt werden geschlossen. Es werden wohl weitere folgen. Freie und wirtschaftlich stabile Zeitungen und Zeitschriften sind für eine atmende, freie Demokratie unerlässlich. Dafür müssen wir alle arbeiten und diese ­Medien – kaufen!
Ich danke Ihnen für die Treue, unser Magazin zu lesen.
Ich wünsche Ihnen eine Frohe Weihnachtszeit und ein glückliches, erfolg­reiches Neues Jahr 2024.

Karl.Malik@premedianewsletter.de


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