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24.09.2017

DER SIEGESZUG von geprüfter multimedialer Kommunikation kann beginnen

22.09.2017
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Karl Malik
Ob Nordkorea, Donald Trump, Diesel-Skandal oder Kanzler-Duell in Deutschland: Die Meinungsbildung aus verschiedenen Tageszeitungen, Zeitschriften, Büchern inklusive deren elektronischen Derivaten war nie zuvor wichtiger als heute. Dabei  kommen zum gleichen Thema sehr unterschiedliche Einschätzungen zutage. Das ist unverzichtbar für die demokratische Gesellschaft und bietet dem Medienkonsumenten Freiräume für die eigene Meinungsbildung. Deutschland als Zeitungsland mit seinen 351 täglich erscheinenden Zeitungstiteln mit 1528 lokalen Ausgaben bietet dabei weltweit ein nahezu einmaliges Angebot, sich - an der Bevölkerungsdichte gemessen - umfänglich informieren zu können. Allerdings macht es die tägliche Medienüberflutung dem Medienkonsumenten nicht leicht, aus dem Übermaß des Angebotes zu wählen. Zudem steuert das Digitale über TV, Smartphone und Tablet zunehmend über Algorithmen unsere Gewohnheiten, indem Sendungen vorgeschlagen werden.
Hunderte empfangbare Fernsehsender sorgen für chaotische Unübersichtlichkeit bei der TV-Mediennutzung. Die vernetzte Technologie soll daher dabei helfen, gemäß unserer „Interessensprofile“ die passenden Sendungen herauszufiltern. Tut sie das wirklich? Für den Konsumenten eine enorme Hürde, für sich das „Richtige“ zu finden. Dieses Korsett, welches die folgende Generation so gravierend prägen wird, bleibt in unserer Verantwortung, dieses positiv zu gestalten.
Die Digitalisierung des Fernsehens ist fast hundertprozentig durch Ablöse der analogen Empfangsmöglichkeiten vollzogen. Damit steigt der Anteil der vernetzten TV-Geräte weiter; er liegt derzeit bei einem Drittel.
Gleichzeitig werden Abrufdienste und Live-Streaming-Dienste immer häufiger genutzt. 9 Millionen TV-Konsumenten nutzen Video-on-Demand-Dienste auf ihren smarten TV-Geräten, deren Marktanteil in den letzten Jahren auf  20 Prozent gewachsen ist. Hinter dem klassischen TV-Gerät ist das Smartphone eines der wichtigsten Geräte, auf denen unzählige für die junge Generation unkontrollierte Videos abgerufen werden können. Die Zeitung mit dem über alle Mediengattungen hinweg größten Glaubwürdigkeitsbonus beim Medienkonsumenten, kann auf ihren wichtigsten Erfolgsfaktoren aufbauen: Qualitätsjournalismus, nachhaltige, bezahlte Werbeformate und eine genaue Kenntnis der Informationsbedürfnisse ihrer zahlenden Klientel und einem multimedialen Informations- und Kommunikationsangebot.
16,8  Millionen gedruckte verkaufte Tageszeitungen plus 2,9 Millionen Sonntagszeitungen und 21 Wochenzeitungen mit 1,7 Millionen Auflage  bieten dafür eine gesunde Ausgangsbasis.

Karl.Malik@premedianewsletter.de
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