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18.11.2017

Aufwärts

25.10.2017
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Karl Malik
Die Zeitungsindustrie hinterfragt sich schon lange und immer wieder nach der eigenen Zukunft. Print wird dabei oftmals totgeredet, Digital als alleiniges Erfolgsmodell vorauseilend hochgelobt. Einige sind bei multimedialen Erfolgsmodellen dabei als Vorausdenker schon weit voraus. Dabei sind oft die Kleineren die Größeren. Und sind dabei sehr aufbauend für die Branche erfolgreich. Die Zeitungsmedien sind ein Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung und unserer Kultur. Sie bleiben unverzichtbar - über alle verfügbaren Medien-Distributionskanäle hinweg. Diese Aufgabe weiter zu tragen,  ist unser aller Auftrag. Für die zahlenden Käufer wertgeprüfter Inhalte wie auch für die Medienhäuser selbst. Was gibt es zu beklagen? Wettwerb ist und bleibt positiver  Entwicklungstreiber. Gewohnte Alleinstellungsmerkmale im Medienmarkt von Zeitungen waren lange gestern. 
Berlin - als Gastgeber der diesjährigen WAN-IFRA-DCX-Expo undkünftige Basis für die nächsten 3 Jahre vorgesehen  - war ein guter Standort. Berlin ist hoch attraktiv als wirtschaftlicher Standort für die Europäische Union für die internationalen Medienmanager. Etwa 5000 Besucher waren präsent. Ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit 100 renommierten Referenten stand zur Verfügung. Diese Messe war professionell organisiert und ließ keine Wünsche an die Organisatoren offen. Für weitere aufbauende Verbesserungen wurden viele Anregungen vor Ort aufgenommen.
Was fehlte, war die Treue der deutschsprachigen Medienmanager als Repräsentanten der größten Medienregion Europas.
Wo  sind sie dieses Jahr geblieben?  
An WAN-IFRA gibt es die Forderung, Angebote an die weltweitende Medienindustrie mit einer hochkarätigen Experten-Task-Force bereit zu stellen. Content-Marketing, Multimedia-Advertising-Marketing, Print-Marketing.  Weltweit vorausdenkend nützlich zu sein. Aufgestellt als weltweiter Think-tank.
Jetzt - hier - und heute für morgen.
Der Wunsch, diese Messe als jährliches Treffen der weltweiten Medienmanager fortzuführen, war vielfach zu hören. 
Es geht aufwärts - für handelnde Medienmanager, die dann dieses wertvolle Angebot annehmen. Und von sich aus weiterhelfen, Zeitungsmedien weiter zu entwickeln. 
Dem Grundgedanken der IFRA mit allem Herzblut geschuldet.
Ihr 
Karl.Malik@premedianewsletter.de

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